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Top 10 Campingplätze in der Provence – Lavendel, Wein & Freiheit

Die Provence ist ein Sehnsuchtsort: purpurne Lavendelfelder, kalkweiße Felsen, smaragdgrüne Flüsse und Dörfer, in denen der Duft von Thymian, Rosmarin und frischem Baguette über den Plätzen hängt. Wer hier campt, weckt morgens beim Vogelgesang auf, taucht mittags in Flusskatarakte ein und genießt abends ein Glas Rosé unterm Sternenhimmel. In diesem Guide stellen wir unsere Top 10 Campingplätze in der Provence vor – mit Tipps zu Anreise, Saison, Routen und praktischer Ausrüstung.

Warum Camping in der Provence?

Zwischen Luberon, Alpilles, Verdon-Schlucht, Camargue und der Küste bei Cassis spannt sich eine Landschaft, die wie gemacht ist für langsames Reisen. Kurze Distanzen, vielfältige Mikroklimata und eine dichte Auswahl an naturnahen Plätzen machen die Provence zu einem Paradies für Zelt, Van oder Wohnmobil. Dazu kommen lebendige Märkte, hervorragende Weine und eine Küche, die mit wenigen Zutaten große Momente schafft.

Beste Reisezeit & Anreise

Beste Reisezeit

Die berühmte Lavendelblüte erreicht je nach Lage zwischen Mitte Juni und Mitte Juli ihren Höhepunkt – besonders auf dem Plateau de Valensole und im Vaucluse. Der Hochsommer (Juli/August) ist heiß und voll, aber mit ausreichendem Schatten und Wasserzugang gut machbar. Ideal sind die Schulterränder: Mai/Juni und September/Oktober, wenn es ruhiger ist, die Temperaturen milder sind und der Mistral – der trockene Nordwind – seltener kräftig weht.

Anreise

Mit dem Auto oder Camper führt die klassische Route über die A7 (Autoroute du Soleil). Wer klimafreundlicher anreisen möchte, nimmt den TGV nach Avignon, Aix-en-Provence oder Marseille und steigt dort in einen Mietwagen um. Flughäfen in Marseille (MRS) und Nizza (NCE) bieten viele Verbindungen. Vor Ort sind die kleineren Landstraßen ein Erlebnis – langsam fahren, öfter anhalten, schauen, riechen, schmecken.

Regeln & Natur schützen

Offenes Feuer ist in den Sommermonaten häufig verboten – Waldbrandgefahr! Wildcamping ist in vielen Bereichen untersagt oder stark reglementiert. Nutze offizielle Stell- und Campingplätze, halte dich an lokale Hinweise und hinterlasse die Plätze stets sauber (Leave No Trace). So bleibt die Provence für alle ein Genuss.

Was macht einen guten Campingplatz in der Provence aus?

Top 10 Campingplätze in der Provence – unsere Favoriten

Die folgenden Plätze sind sorgfältig kuratierte Empfehlungen und Beispiele für unterschiedliche Wünsche – vom Lavendel-Plateau bis zur Küste. Prüfe Öffnungszeiten, Verfügbarkeit und Preise vorab, da sich Details je nach Saison ändern können.

1) Camping Les Lavandes – Valensole-Plateau

Mitten in der lila Woge: Dieser Platz liegt in der Nähe endloser Felder, die im Frühsommer betörend duften. Am Abend färbt die Sonne die Reihen goldviolett, nachts ist der Sternenhimmel spektakulär.

Warum wir ihn mögen: Ruhige Lage, viel Platz, ideal als Basis für Fototouren bei Sonnenauf- und -untergang. Meist natürliche Beschattung durch einzelne Eichen und Pinien.

Am besten geeignet für: Fotografen, Genusscamper, Paare.

Insider-Tipp: Früh starten, um vor den Tagesausflüglern an den Feldern zu sein; anschließend auf dem Markt in Riez Oliven, Käse und Lavendelhoney einkaufen.

2) Camping du Verdon – Lac de Sainte-Croix (Nähe Moustiers-Sainte-Marie)

Türkisfarbenes Wasser, Kalkfelsen und Zugang zu Kajaks oder SUPs machen diesen Platz zum Traum für Wasserratten. Die Verdon-Schlucht beginnt quasi vor der Tür.

Warum wir ihn mögen: Direkter Seezugang oder kurzer Fußweg, viele Aktivitätsoptionen, Familienfreundlichkeit mit Poolbereich und Spielzonen.

Am besten geeignet für: Familien, Aktivreisende, Wassersport-Fans.

Insider-Tipp: Morgens die Schlucht per Kajak entdecken, wenn der Wind schläft – später Picknick im Schatten der Kiefern.

3) Camping Le Colorado – Rustrel (Colorado Provençal)

Ockerfarbene Canyons, Kiefern und Duft nach Pinienharz – die Landschaft rund um Rustrel wirkt wie eine Mini-Wüste mit mediterranem Charme.

Warum wir ihn mögen: Wanderwege starten direkt am Platz, tolle Fotomotive, ruhige Abende mit Grillduft (Achtung: lokale Grillregeln beachten).

Am besten geeignet für: Wanderer, Naturliebhaber, Roadtrip-Gäste, die „etwas anderes“ suchen.

Insider-Tipp: Bei Hitze früh zur Ockerwanderung aufbrechen und nachmittags im Schatten siestieren.

4) Camping Le Luberon – Nähe Apt/Bonnieux

Zwischen Lavendel, Weinbergen und Steindörfern liegt dieser Platz in Reichweite der Luberon-Highlights Gordes, Roussillon und der Abtei Sénanque.

Warum wir ihn mögen: Mischung aus Natur und Kultur – morgens Marktbesuch in Apt, nachmittags Baden am Étang de la Bonde, abends Sonnenuntergang mit Blick auf den Luberon-Kamm.

Am besten geeignet für: Genießer, Kulturfans, Camper mit E-Bikes.

Insider-Tipp: Mittwochs und samstags die großen Märkte ansteuern – früh da sein und Taschen mitbringen!

5) Camping des Alpilles – Saint-Rémy-de-Provence

Olivenhaine, Zikaden und ein Hauch von Van Gogh: In den Alpilles erwartet dich kalkiges Hügelland mit weiten Ausblicken und charmanten Orten.

Warum wir ihn mögen: Viele schattige Parzellen, kurze Wege nach Saint-Rémy, tolle Roadbike-Strecken und Weingüter in der Nähe.

Am besten geeignet für: Radfahrer, Kunst- und Kulturinteressierte, Ruhesuchende.

Insider-Tipp: Frühmorgens auf die Felsen bei Les Baux de Provence – die Luft ist klar, die Sicht grandios.

Zwischenfazit: Vielfalt auf kurzer Distanz

Schon die ersten fünf Plätze zeigen, wie unterschiedlich Camping in der Provence sein kann: vom kühlen Seeufer über ockerfarbene Trails bis zu Olivenhängen. Plane nicht zu straff – zwei bis drei Nächte pro Stopp lassen dir genug Zeit, anzukommen.

6) Camping La Camargue Sauvage – Nähe Saintes-Maries-de-la-Mer

Wo der Rhône-Delta die Mittelmeerluft salzig werden lässt: Flamingos, endlose Strände, Schilf und weite Himmel prägen die Camargue.

Warum wir ihn mögen: Strandnähe, Fahrradrouten durch die Lagunen, Pferde- und Vogelbeobachtung. Meist einfache, aber naturnahe Ausstattung.

Am besten geeignet für: Naturbeobachter, Strandläufer, Familien mit Bewegungshunger.

Insider-Tipp: In der Dämmerung mit dem Fernglas an die Beobachtungspunkte – die Lichtstimmung ist magisch.

7) Camping Les Calanques – Cassis/La Ciotat

Zwischen Meer und Kalkklippen: Der Nationalpark Calanques lockt mit fjordartigen Buchten und türkisem Wasser, allerdings auch mit strengen Schutzregeln.

Warum wir ihn mögen: Wenn du früh startest, sind Wanderungen in die Calanques unvergesslich. Der Platz bietet meist gute Infrastruktur und Bus-/Shuttle-Anbindungen.

Am besten geeignet für: Wanderer, Badefreunde, Frühaufsteher.

Insider-Tipp: Wegen Brandgefahr sind Zugänge im Sommer teils limitiert – aktuelle Hinweise prüfen und Alternativbucht parat haben.

8) Camping Vignes & Vents – Gigondas/Châteauneuf-du-Pape

Zwischen Reben und Trockenmauern campst du hier in einer der renommiertesten Weinregionen Südfrankreichs. Abends weht der Duft von Garrigue-Kräutern.

Warum wir ihn mögen: Weinverkostungen in Fuß- oder Radnähe, ruhige Sonnenuntergänge, teils abgegrenzte Parzellen mit Hecken.

Am besten geeignet für: Weinliebhaber, Foodies, Paare.

Insider-Tipp: Mit dem Rad am Vormittag zu zwei bis drei kleinen Domänen – lieber Klasse statt Masse probieren.

9) Camping Les Gorges de la Méouge – Sisteron/Barret-sur-Méouge

Weniger bekannt als der Verdon, aber nicht minder schön: smaragdgrünes Wasser, natürliche Felsbecken und Familienbadeplätze entlang der Méouge.

Warum wir ihn mögen: Abseits der großen Ströme, ideal zum Planschen, Picknicken und für kurze Wanderungen, oft mit viel Schatten.

Am besten geeignet für: Familien, Ruhesuchende, Naturfreunde.

Insider-Tipp: Wasserschuhe mitbringen – der Flussgrund ist rutschig, die Becken sind es wert.

10) Camping Provence Verte – Cotignac/Sillans-la-Cascade

In der „grünen Provence“ mischen sich Wasserfälle, Kalkfelsen und Dörfer mit Felsfassaden. Der Platz liegt strategisch für Ausflüge an den Wasserfall von Sillans und nach Cotignac.

Warum wir ihn mögen: Viel Grün, mittlere Höhenlage (im Sommer etwas kühler), familiäre Atmosphäre und gute Basis für Tagesausflüge.

Am besten geeignet für: Gemütliche Roadtrips, Fotografie, Genießer.

Insider-Tipp: Am späten Nachmittag zum Wasserfall – das Licht ist weich, und die Tageshitze flaut ab.

Zwischenfazit: Finde deinen Rhythmus

Ob Wasser, Wein oder Weite: In der Provence findest du deinen Lieblingsmix. Achte auf Pausen, plane Badestopps ein, und lass Raum für Spontanes – ein Markt, ein Aussichtspunkt, ein Dorf mit platanengesäumtem Platz.

Routenideen für 7–10 Tage

  1. Lavendel & Luberon (gemütlich): Avignon – Luberon (3 Nächte) – Valensole (2 Nächte) – Verdon/Lac de Sainte-Croix (2–3 Nächte).
  2. Alpilles, Wein & Calanques (genussvoll): Saint-Rémy (2 Nächte) – Gigondas/Weinberge (2 Nächte) – Cassis/Calanques (3 Nächte).
  3. Provence Verte & Camargue (kontrastreich): Cotignac (3 Nächte) – Méouge/Sisteron (2 Nächte) – Camargue (2–3 Nächte).

Praktische Tipps

Reservierung & Saison

Packliste (Auszug)

Kulinarik & Märkte

Märkte sind das Herz der Provence: Oliven, Ziegenkäse, Tapenaden, Tomaten, Melonen, Lavendelhoney. Kaufe saisonal, nutze die Platzküche oder den Grill (lokale Regeln!), und probiere Weine: Rosé aus Côtes de Provence, kräftige Rote aus Gigondas oder Châteauneuf-du-Pape, Weiße aus dem Luberon.

Sicherheit & Wetter

Nachhaltig unterwegs

Budget & Kosten (grobe Orientierung pro Tag)

Zwischenfazit: Smarte Planung spart Geld

Mit Schulterrandsaison, regionalem Einkauf und einer ausgewogenen Mischung aus freien und servicedichten Plätzen bleibt der Urlaub entspannt und bezahlbar.

Fazit

Die Provence ist eine Bühne für alle Sinne – und Camping ist dein Logenplatz. Ob du im Lavendelmeer aufwachst, in smaragdgrüne Schluchten eintauchst, Meeresbrisen schnupperst oder durch Weinberge rollst: Mit der richtigen Platzwahl, etwas Wissen über Wetter und Regeln sowie einer Prise Spontaneität wird deine Reise unvergesslich. Pack leicht, plane locker und lass dich vom Rhythmus des Südens tragen: Lavendel, Wein & Freiheit – genau so fühlt es sich an.

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